JoWooD - wie geht es weiter?

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    • JoWooD - wie geht es weiter?

      Liebe Freunde,

      wie einige von Euch vielleicht schon wissen, habe ich die letzten Wochen ein wenig unseren ehemaligen Publisher ein wenig näher beobachtet - vielleicht war es ein wenig Sentimentalität? Jedenfalls war es eine interessante Lektion, wie es so in der Finanzwelt zugehen mag. Jedenfalls habe ich mir die a.o. Hauptversammlung gegeben. Anbei mein Bericht dazu:

      Die Aktionärsversammlung war gut besucht; von ca. 100 Stühlen wurden tatsächlich auch mindestens 80% belegt. Wie Otto schon geschrieben hat, gab es 3 große Stimmenblöcke: Die Equity Billion Invest, Erste Sparinvest und Pioneer Investments Austria, welche zusammen 550.014 Aktien hielten, von insgesamt 558.536 anwesenden Aktienanteilen (die letzte Zahl wurde bei der Abstimmung erhoben). Somit war schon zu Beginn klar, was auch immer beschlossen wird, muss bereits mit den Großaktionären abgesprochen worden sein, um nicht in ein offenes Messer bei der Abstimmung zu laufen.

      Die Aktionäre
      Die anwesenden Aktionäre konnten in 3 Gruppen eingeteilt werden: Jene, die exakt eine Aktie besaßen (11 Personen, darunter auch der Gründer der Firma, welcher aber persönlich nicht anwesend war) bzw. einen Besitzstand von unter 10 Stk. und einen Wert aufwiesen, welcher unter der Depotgebühr liegen musste (28 Parteien). Diese Gruppe war die lauteste, sparte nicht an Zwischenrufen und schlechten Witzen. Vielleicht sind sie auch von der Konkurenz geschickt worden um schlechte Stimmung zu machen. Die zweite Gruppe war der typische Kleinaktionär mit unter 1000 Stücken. Diese Gruppe war bunt gemischt von Studenten bis hin zu Pensionistenehepaaren. Und dann die Grossaktionäre, welche auf reservierten Plätzen in der ersten Reihe platznehmen durften.

      Die Sitzungseröffnung
      Der "Vorstandvorsitzende" (sic lt. Tischkärtchen) räumte bei einer Nachfrage schmunzelnd ein, dass er sich nun selbst vorsitzen würde, da er alleine im Vorstand ist. Der CEO erläuterte den Bericht, insbesonders die aktuelle G&V und die Halbjahresbilanz. Ich muss gestehen, dass er sehr überzeugend und offen wirkte und so auch rüber kam. Er begann erst im Frühjahr, nach Seidlers Abgang, sein Mandat und hat zunächst ziemlich aufräumen müssen. Und das nahm man ihm auch tatsächlich ab. Das war einer der Hauptgründe, warum die Zahlen so spät vorgelegt wurden. Der Ritter von Gothic4 tronte über seinem ersten Slide und dann folgte seine Erklärung von G&V-Position zu Position.
      Es war tatsächlich so, dass er in der letzten Sitzung, Ende Juni, von einem positiven Jahr 2010 ausging, weil sowohl Umsatz als auch Gewinn überraschend gut waren. Er sagte dann, dass es sich um eine fatale Fehleinschätzung handelte. Alleine diese Aussage brachte ihm einige Sympatiepunkte ein, weil sowas zuzugeben, auch bei der vorliegenden Faktenlage, bei Menschen in seiner Position nicht leicht von den Lippen geht.

      Hauptgründe für die Verluste
      1) Rückläufe
      Die Branche, und das ist nun mal ein Faktum auch wenn das einige 1-Stück-Aktienbesitzer mit Zwischenrufen kritisierten, muss dem Handel Zahlungsziele von 6 Monaten gewähren. Mit dieser Zinsspanne arbeiten Media Markt und Geizgeilheiten-Läden. Und diese Partner geben, wenn überhaupt, nur vage Schätzungen des Verkaufserfolges oder auch völlig falsche. Die Vertriebskanäle in Frankreich und England waren scheinbar solch letztgenannte und man wird sich nun neue Partner suchen. Nun, werden im Dezember 2009 200.000 Stück Joga-Spiele (und darum ging es vorwiegend) ausgeliefert, dann sieht das in der Bilanz sehr gut aus. Kommen jedoch 180.000 im Sommer 2010 überraschend wieder zurück, dann hat man ein Problem. Abgesehen davon, dass die Produktion eines Spieles EUR 10,- gekostet hat.
      CEO Rössler hatte aber auch schon ein Gegenkonzept parat, leider vermittelte er das nicht explizit als solches: Damit man die tatsächlichen Verkäufe der Händler überblicken kann, wurde ein neuer Kopierschutz entwickelt, der übrigens in der Community sehr gut ankam: Man erwirbt das Spiel im Laden und muss durch einen Code das Spiel online aktivieren. Das muss der Kunde nur 1x machen und ist somit auch nicht weiter lästig. Dieser Code wird bei den Jowood-Servern registriert und man kann sogar grafisch feststellen, in welchem Land das "verkaufte Spiel", beispielsweise vom Media Markt Wien, aktiviert wurde. Das zeigt einerseits, wo in der Welt der Kunde sitzt (bei Online-Händlern relevant) und wieviele Spiele tatsächlich verkauft wurden. In einem Slide konnte man beispielsweise sehen, dass neben Europa Gothic auch stark in Indien, Süd- und Mittelamerika und USA gespielt wird. Relativ wenig in Russland, Kanada (dazu komme ich noch später) und Japan. Diese Weltkarte war nicht sehr groß, ich hoffe, ich konnte sie richtig interpretieren.
      Gothic verkaufte sich bisher mit 120.000 Einheiten sehr gut (ist ja auch erst seit 3 Wochen im Handel). Das sind tatsächliche Verkäufe, wo es keine "unerwarteten Rückläufe", wie diesen Sommer, mehr geben kann.

      2) Personalsituation
      Rössler räumte ein, dass die Firma personalmäßig aus dem letzten Loch pfeift. Man hatte vor seiner Zeit es stark vernachlässigt, ausreichend Personal auf die richtigen Stellen zu setzen. So gab es lange Zeit nur eine einzige Person in der Buchhaltung, ein Unding bei einer solchen Firma. Jetzt wird es dort 3 Leute geben bzw. gibt es schon. Die Firma wird sich einen richtigen Hausjuristen suchen, so habe ich es zumindest verstanden, und man wird sich einen Controler suchen, den man bisher auch nicht hatte. Ich nehme an, dass diese Leistungen bisher extern zugekauft wurden. Jedenfalls war das alles auch ein Grund, warum Buchungen verspätet durchgeführt oder eventuelle Fehler erst zu spät entdeckt wurden.
      Achja, das Buchhaltungsprogramm ist über 10 Jahre alt und es gibt zu viele unterschiedliche Programme im Konzern. Ich fand diese Aussage sehr ehrlich, was den Bericht des CEOs in einen sehr offenen und hellen Licht darstellte. Er nannte die Dinge bei ihren richtigen Namen und das zeigt mir als Aktionär, dass er Nägel mit Köpfen machen und keine heiße Luft mehr in Ballons verpacken will.

      3) Kanada
      Da gibt es eine Firma Dreamcatcher, welche bisher immer moderat aber doch gut arbeitete. Im ersten Halbjahr 2010 brachen jedoch die Ergebnisse weg. Warum, war mir eigentlich nicht so ganz klar, aber in der Regel waren alle bisherigen Auslandsabenteuer Jowood nie von Glück gesegnet. Hatten wir nicht mal früher sogar eine Filiale in Japan? Jedenfalls mußten dies Beteilungen entsprechend wertberichtigt werden.

      4) Jowood Iberia
      Hier wurden ebenfalls die Werte berichtigt und man besann sich wieder einmal, diesen Auslandsmarkt vom Headquater besser bearbeiten zu können.


      Auf der positiven Seite konnte ich folgendes verbuchen
      1) Die rumänische Tochter Quantic Lab arbeitet nicht schlecht, sie hat aber im Gegensatz zu Kanada und Iberia auch ein klares Profil: Sie testet Spiele Q/A, nicht nur eigene sondern auch Fremdspiele. Diese Tochter konnte 180.000 an Beiträgen für das 1. Halbjahr abwerfen.

      2) Die Personalsituation scheint Rössler jetzt im Griff zu haben.

      3) Die Sache mit den Umsätzen und Forderungen, welche sich nach 6-12 Monaten wieder in Luft auflösen können und dadurch sämtliche Zahlen als mehr oder weniger "Schätzung" abtun, ist mit dem neuen Aktivierungstool für Spiele auf stärkeren Beinen.

      4) Die Firma besitzt anscheinend immer noch die meisten Namen- und Markenrechte der Spieletitel. Diese sind der eigentliche Wert der Firma. Zumindest antwortete Rössler auf eine Publikumsanfrage, dass nach seinem Wissen in den letzten Jahren nichts verlauft wurde.

      5) Die Banken haben bis zum Tag X+1 (X=die a.o. Aktionsversammlung) sämtliche Konten Jowoods eingefroren. Nach den positiven Beschlüssen gestern, hat die Firma jetzt wieder flüssiges Geld.

      6) Am 20.11.10 wird es eine Fortführungsprognose von Price Waterhouse geben. Und da die Herren anwesend waren und so ich die Körpersprache richtig verstanden habe, scheint diese mit den vorgelegten Maßnahmenkatalog auch positiv zu sein.

      7) Man wird zukünftig die auswärtigen Studios erfolgsabhängig bezahlen und geringere Vorfinanzierungen leisten, nach dem Motto: "Hier hast ein wenig Spielgeld und nun mach mal ein Spiel daraus". Der letzte Satz ist natürlich meine eigene Auslegung [Blocked Image: http://forum.aktien-online.at/images/wink.gif]

      8) Es wird das Producing professionalisiert - der Kernbereich der Firma, welcher ebenfalls an Personalmangel und -fluktuation gelitten hat.

      9) Mit den beschlossenen Kapitalmaßnahmen kommt auch frisches Geld in die Firma. Und da ja doch einige Fonds investiert sind und diese mitgestimmt hatten, scheint sich hier schon durch Vorgespräche einiges getan zu haben. Einige Aktionäre stießen sich aber daran, dass durch die Wandelschuldverschreibung "jemand wieder saftige Gewinne machen würde", weil bei einer positiven Zeichnung, die Aktie wieder stark steigen würde. Hier stellte jemand die Gegenfrage : Na und? Wenn hier jemand Geld reinsteckt und die Firma dadurch überleben kann, warum soll er dann auf der anderen Seite nicht durch seine eigenen Aktien am Profit mitnaschen? Ich denke, dass diese "Neider-fragen" in die Kategorie 1-Stück-Aktienbesitzer-Stimmungsmacher abzulegen sind.

      Sonstige Beiträge
      Ein Jurist, welcher sehr emotional wirkte, fragte den Aufsichtsratvorsitzenden Sares, ob er wisse, wer denn die 10%-Anleihe besitzen bzw. ob er oder sein Umfeld sie selbst besitzen würde. Hier wurde der Aufsichtsratvorsitzende ein wenig aus der Fassung gebracht und er legte sein zuvor ebenfalls sehr offenes Image ab und sagte, dass das nicht Gegenstand der Sitzung sei. Nach mehrmaligen Nachfragen antwortete er dann doch, dass er natürlich nicht wissen könne, wer hier diese Anleihen gezeichnet hätte. Mir gab diese kurze Diskussion doch zu denken, weil diese Person/Fonds natürlich ein starkes Interesse hat, dass die Firma vor dem Fälligkeitstermin 2011 (?) nicht insolvent geht. Auf der anderes Seite: Wenn diese Person auch dann wieder die Wandelschuldanleihe zeichnen möchte, dann soll es den Aktionären und den Firmenangestellten doch nur recht sein.

      Der Aktiensplitt soll vermutlich dazu dienen, dass der Wandelschuldzeichner die Aktien zum Nennwert von dann zukünftig EUR 1,- wandeln kann. Jedenfalls würde das auch stimmen, weil eine andere Person feststellte, dass jemand in den letzten Wochen die Aktie durch Einzelverkäufe scheinbar bewußt drückte. Jedenfalls fragte er in Richtung Sares, ob man denn nicht wisse, wer denn diese Verkäufe veranlasste.

      Ein anderer Aktionär wollte besonders witzig sein, in dem er den Veranstaltungsort "Haus der Musik" mit dem fehlenden Trauermarsch gleichsetzte. Naja, vielleicht hätten einige Teilnehmer doch schon früher zum kleinen Buffet gehen sollen.

      Fazit
      Abschließend muss ich noch erwähnen, dass die Versammlung, obwohl durch die Stimmgewichtung Institutionen/Kleinaktionäre bereits vorab entschieden, sehr offen geleitet wurde. Man bekam wirklich Gehör und man bemühte sich auch die unqualifiziertesten Anfragen zu beantworten. Wie schon erwähnt, macht mir erstmalig ein CEO von Jowood den Eindruck, dass er die Dinge auch anpacken und sich durch keine Weltkonzern-Dreamcatcher-Philosophien ein eigenes Denkmal setzen möchte.
      Für die Zahlenfreunde - die Abstimmungen liefen fast immer nach der gleichen Masche ab: Gerundete 560.000 anwesende Aktien wovon sich 307.000 enthielten und somit 253.000 Stimmen jeweils dafür und 300 dagegen waren. Mit +/- 0,01% Schwankungsbreite. Alle Anträge des Aufsichtsratvorsitzenden gingen somit eindeutig durch.
    • AW: JoWooD - wie geht es weiter?

      Guter Bericht, auch wenn mir der sehr bekannt vorkommt. Hast du den schon anderswo veröffentlicht?

      Aber zurück zum Thema. Meiner Meinung nach ist bei JoWood der Ofen aus. Allein bei einem Blick auf die unterirdisch schlechte Eigenkapitalquote sollte man das Erkennen. Kein Unternehmen ist mMn mit unter 1% Eigenkapitalquote überlebensfähig und sollte auch nicht überleben. Und der Kassenbestand spricht sein übriges, ein AAA-Titel ist da nicht zu finanzieren...

      [LEFT]RPG:
      • Name: Margarete Grambelt | Titel: - | Amt: - | Haus: -
      • Beruf: Alchemistin | Berufsgrad: Tinkturenmeisterin | Gildenamt: - | Betrieb: -

      [/LEFT]
    • AW: JoWooD - wie geht es weiter?

      ratho wrote:

      Guter Bericht, auch wenn mir der sehr bekannt vorkommt. Hast du den schon anderswo veröffentlicht?


      Ja, stimmt: Im österr. Aktienforum. Aber ich dachte, dass das auch die Gilde-Community interessieren könnte, weil die sich nicht so häufig in den Wirtschaftsteil der Realwelt verirren dürfte ;)
      Nachdem wir JoWooD nun doch seit fast 10 Jahren über die Gilde-Serie begleitet und es lieben und hassen gelernt haben, sollte uns deren Schicksal doch nicht so egal sein.
    • AW: JoWooD - wie geht es weiter?

      Der Markt glaubt nicht so recht an Rettung wenn ich mir so den Aktienkurs ansehe.

      wirtschaftsblatt.at wrote:

      Der Computerspieleanbieter ist an der Börse nur noch wenig mehr als zwei Millionen € wert, die Aktie war im Tagesverlauf um 25 Prozent auf 42 Cent eingebrochen. Um 16 Uhr notiert das Papier bei 45 Cent.


      --> Quelle
      That is not dead which can eternal lie,
      And with strange eons even death may die.
    • AW: JoWooD - wie geht es weiter?

      Das Verfahren dauert trotzdem bis Anfang April (3 Monate). Es macht halt der Insolvenzverwalter ein wenig Druck auf die Investoren und das ist sein gutes Recht.

      Der Kurs ist jedenfalls aufgrund seiner Streß-Meldung um 25% eingebrochen. Sollte jemand tatsächlich investieren wollen, wird er langsam die Stücke aufsammeln wollen und dann die totale ÜBernahme anstreben. Jedenfalls würde das Sinn machen. Weil nachher explodiert der Kurs wieder, sollte es mit der Firma weitergehen und da wäre das zuvor hineingesteckte Investment schon wieder herinnen.
    • AW: JoWooD - wie geht es weiter?

      Aaaaalt ^^

      Ich persönlich gehe davon aus das JoWood es nicht mehr schafft bzw. der Laden schlußendlich verramscht wird, es zieht sich nur noch in die Länge ...

      "Stirb langsam" oder so :drunk:
      Hu-Hu; Falls wer sich über meine Posts wegen fehlender Zeichen wundert,
      ich hatte die ambitionierte Idee meine Tastatur auseinander zu nehmen
      und zu reinigen.

      Jetzt funktioniert sie nicht mehr richtig ...
    • AW: JoWooD - wie geht es weiter?

      Naja, am 7.4. ist endgültig klar, was passieren wird - länger hat JWD definitiv nicht Zeit, um einen Investor aufzutreiben.

      Ich bin zwar nicht besonders zuversichtlich, aber ich hoffe sehr, dass uns JWD erhalten bleibt. Die haben mal richtig gute Spiele gemacht, und ich weiß, dass einige dort noch nicht verlernt haben, wie das eigentlich geht.

      Edit: Hab das komplett überlesen: Die Frist könnte sogar noch verlängert werden, auf Mai oder Juni.

      The post was edited 1 time, last by nirvana ().

    • AW: JoWooD - wie geht es weiter?

      Es gibt immer zwei Seiten von möglichen Interessenten. Geht die Firma komplett unter, gibt es auch kein Geld für die Schuldner. Weil was hätte Jowood noch zum Verkaufen? Vielleicht noch ein paar Yoga-Spiele. :mdr: Das könnte dadurch den größten Schuldner dazu bewegen, dass er die 5 Mille aufbringt. Weil von diesen würde er, wenn er tatsächlich Großschuldner ist, vermutlich den Großteil über die 20%-Quote wieder zurück bekommen. Und als "AddOn" bekommt er noch ein paar feine Markenrechte. Das könnte zum Beispiel Sony sein, weil die brennen die DVDs. Vielleicht sind die Rechnungen der letzten Jahre bei denen noch offen. Oder der Inhaber der 10% Anleihezertifikate, die ebenfalls als Schuldner gezählt werden.

      Die anderen, die auch noch Interesse an der Rettung haben könnten, sind die 3 Investmentsfonds, wovon zwei jeweils 5% und ein anderer 13% der Firma über Aktien besitzen (Quelle). Wenn ich mich richtig erinnere, hielt jeder von ihnen fast 500.000 Aktien, der Großaktionär müßte 1,300.000 Aktien besitzen. Geht die Firma den Bach runter, ist dieses Geld futsch. Investieren sie ein wenig (der damalige Kauf der Aktien wid so um die 5-13 Mio gekostet haben, bei einem Durchschnitts-Stückpreis von EUR 10,-), könnte ihnen mit derzeit wenig Firmenanteil sogar die ganze Firma gehören. Das ist jedenfalls mehr als gar nichts mehr, im Fall der Auflösung.

      Wieder ein spannendes Kapitel im Lernen von Wirtschaftsvorgängen.